Über „Al baile“ von Juan Carlos Lérida

Wann: 13.04.
Wo: tanzhaus nrw // Dt. Erstaufführung
Im Rahmen des Flamenco Festivals

„Reduziert, isoliert, seziert: Die Ingredienzen des Flamenco“ von Meike Lerner und Sandra Köthemann

Al toque, al cante, al baile – die Gitarre, der Gesang, der Tanz: Juan Carlos Lérida hat sich daran gemacht, die drei Wahrzeichen des Flamenco in seiner Trilogie unter die Lupe zu nehmen. Im Rahmen des diesjährigen Flamenco Festivals feierte der dritte Teil, „Al baile“, im Tanzhaus NRW Deutschlandpremiere. Darin sezieren er und seine zwei Mittänzer, David Climent und Gilles Viandier, den typischen Bewegungskanon: Sie isolieren klassische Stilmittel, verfremden Kontext, Bezug und Rollen und schaffen so heitere bis clowneske Bilder, die dem stolzen Ernst des Flamenco diametral entgegenstehen. Weiterlesen

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Über „True Colors“ von Alida Dors

Wann: 02.04. + 03.04. + 04.4.
Wo: tanzhaus nrw // Dt. Erstaufführung
Im Rahmen der Reihe Melancholie und Muskeln

„Was vom Ich übrig bleibt“ von Meike Lerner

Die alte Binsenweisheit, dass sich niemand selbst malen kann, gilt in Zeiten von Instagram & Co. längst nicht mehr. Scham- und schonungslos werden perfektionierte Alter Egos mittels retuschierter und inszenierter Fotos in der digitalen Welt geschaffen. Aber was passiert eigentlich mit dem analogen Ich, wenn es vom digitalen Klon überflügelt wird? In Alida Dors Stück „True Colors“ wird es ungemütlich und traurig für die fünf jungen Tänzer ihrer niederländischen Kompanie BackBone, die im Laufe der Inszenierung – eher unfreiwillig – ihre „echten Farben“ hinter den auf die Bühne projizierten Hochglanzporträts offenbaren. Weiterlesen

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Über die Uraufführung „Tenacity of Space“ des DANCE ON ENSEMBLE/Deborah Hay

Wann: 24.03. – 26.03.
Wo: tanzhaus nrw // Uraufführung

#1 Das Zulassen der unbestimmten Zeit von Katharina Tiemann
#2 Metamorphosen räumlicher Distanz von Bastian Schramm

Das Zulassen der unbestimmten Zeit von Katharina Tiemann

„Tenacity of Space“ ist zu Ende und ich sitze wie gefesselt auf meinem Stuhl. Das Stück erscheint mir schlicht, still und unkompliziert – trotzdem weiß ich nicht, wie und was ich denken soll. Ich bin berauscht, entspannt und zufrieden, aber kann nicht verstehen, was passiert ist. „Tenacity of Space“ ist eine Performance, die zugleich ereignislos und aufwühlend, bewegungsreich und still ist, Gemeinschaft thematisiert und zugleich Vereinzelung. Das Stück stellt diese Kontraste heraus, entwickelt sie und löst alles dann wieder auf, bis aus den Stücken ein Ganzes entsteht. Dieses Ganze kann man aber nur verstehen, wenn man dem Tanz seine eigene Sprache anerkennt: Die fünf Tänzer/innen des DANCE ON ENSEMBLE sprechen vor allem mit den Gliedmaßen ihres Körpers und öffnen damit eigene Perspektiven, die keine Wörter benötigen.
Eine der Tänzer/innen zieht ihr Bein hoch an ihren Körper und lässt es auf den Boden fallen, so dass ein Knall entsteht. Ein Händeklatschen verstärkt die Lautstärke des Knalls. Dies wiederholt sich einige Male in langen und unregelmäßigen Abständen. Zwischen den etlichen Wiederholungen scheint die Zeit stillzustehen. Die Minuten dehnen sich aus und langsam macht sich Nervosität im Raum breit. Einige Zuschauer husten, manche rutschen auf ihren Stühlen herum und wieder andere flüstern ihren Sitznachbarn etwas zu. Ebenso langsam wie sich die klatschende Tänzerin voran bewegt, rückt eine weitere hinter der schwarzen Stellwand hervor. Die Glieder der Tänzerin bilden eine abgeschlossene geometrische Form. Ihre Haltung ist starr, ihre Arme sind angewinkelt, die Fingerspitzen berühren ihre Hüften. Sie wirkt nicht abwehrend, aber auch nicht offen oder zugänglich – demonstriert Vollkommenheit. Ihr Körper drückt aus, dass er nicht auf einen weiteren Körper bzw. eine andere Person angewiesen ist. Trotz der Abwehrhaltung nähert sich die klatschende Tänzerin der Verschlossenen an. Nach einiger Zeit löst sich die Starrheit und beide wenden sich einander zu. Schließlich löst sich dieser Abschnitt der Performance auf, indem eine sachte Berührung ausgetauscht wird.
Die Künstlerin und Choreografin Deborah Hay lässt hier das Pendel zwischen dem Ganzen und dem Individuellen hin- und herschwingen, indem sie beide Teile stetig stattfinden lässt. Will sie uns damit sagen: Wir können alleine leben, handeln und uns bewegen, sind aber niemals ohne die Anderen. Das Stück erzählt in Bewegungen und wechselnden Raumkonstellationen Geschichten über den Einzelnen und die Bedeutung von Gemeinschaft. Jedem Tänzer ist ein Bewegungsmuster und damit eine Persönlichkeit eigen. Der Eine geht im Tanz oft in die Hocke, die Andere lässt immer wieder ihren Oberkörper fallen, eine andere hebt das gestreckte Bein. Diese sich wiederholenden Versuchsanordnungen – so wirkt es manchmal: wie ein Versuch – spiegeln wie Eigenschaften der Tänzerpersönlichkeit, ihre Interessen und Abneigungen.
Diese Inszenierung passt wunderbar in die Reihe „Real Bodies“ des tanzhaus nrw, die einen thematischen Rahmen für Stücke fasst, die einen Bezug zu Körpern abseits von gängigen Schönheitsidealen, einem gesellschaftlich erzeugten Anspruch an Perfektion oder Altersgrenzen formulieren. Das DANCE ON ENSEMBLE legt Wert darauf, die Bedeutungen erfahrener Tänzer zu betonen und die Ansicht infrage zu stellen, Tänzer müssten mit einem gewissen Alter aufhören, sich künstlerisch zu betätigen. Deborah Hay verarbeitet die Bedeutungen von Erfahrung, Alter und Reife in einem zarten Ton und ohne moralischen Zeigefinger. Es gibt keine Musik, keinen eindeutigen Handlungsverlauf und kein abruptes Ende. Das Einzige, was in den teils langatmig geratenen Einzelsequenzen der Performance stattfindet, sind feine Entwicklungen. Indem die Zuschauer auf die Probe gestellt werden und dem Warten auf ein Ereignis regelrecht ausgesetzt sind, das letztlich nicht einsetzt, nimmt Deborah Hay die Zuschauer sanft mit. Diese Entdeckung der Schönheit des Wartens ist, was mich über die Vorstellung hinaus begleitet und dessen Bedeutungen mich lange beschäftigt hat. „Tenacity of Space“ ist eine Herausforderung für ein Zulassen des Nicht-Verstehens auf unbestimmte Zeit.

Metamorphosen räumlicher Distanz von Bastian Schramm

Deborah Hay, geboren 1941, zählt inzwischen seit über 50 Jahren zu den Vorreiterinnen des im weiteren Sinne zeitgenössischen Tanzes. Sie hat in der Kompanie von Merce Cunningham getanzt, gehört zu den Gründungsmitgliedern des Judson Dance Theatre und ist bekannt für ihre experimentellen Arbeiten, die oft interdisziplinär und reflexiv angelegt sind.
Diese Stichworte treffen auch auf die Choreografie zu, die unter dem Namen „Tenacity of Space“ im tanzhaus nrw zu sehen war. Wie der Name des Stückes bereits suggeriert, behandelt die Choreografie den Raum nicht bloß als eine passive und unbewegliche Unterlage, sondern betont viel mehr seinen dispositivischen Charakter – also den Raum als die Voraussetzung für das, was sich in ihm ereignet. Bestimmte Medien – hier im weiten und wörtlichen Sinne gemeint, also als ein Mittel, in dem sich etwas vermittelt oder ereignet – erzeugen bestimmte Rauschphänomene, so wie die Schallplatte in der Leerrille beharrlich ihre Präsenz durch Knistern und Knacken ins Ohr der Zuhörenden einschreibt, wird in „Tenacity of Space“ der Raum zum Klingen gebracht. Weiterlesen

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Über „RATS“ von fABULEUS/Ugo Dehaes

Illustration: Wienke Treblin

Wann: 03.03. – 04.03.
Wo: tanzhaus nrw
Im Rahmen von You’re a cyborg but that’s ok #2

„Dancing drones“ Eine Reportage von Wienke Treblin

Drohnen drohen. Dies ist meine erste Assoziation. Ich denke an unbemannte Luftfahrzeuge, die Bomben werfen oder Menschen ausspionieren. Auf der Bühne – ich sitze in der ersten Reihe ganz nah am Geschehen – befinden sich Drohnen, die sich nacheinander in die Luft erheben. Eine Drohne, die fliegt, erzeugt ein Geräusch. Und eine Luftbewegung. Hier fliegt, nein steht ein Schwarm dieser künstlichen Insekten in der Luft. Und die Geräuschkulisse, die durch diesen Schwarm erzeugt wird, ist unglaublich – ich schließe kurz die Augen und sehe mehrere Bienenschwärme vor mir, die immer wieder auf mich zu, von mir weg und um mich herum schwirren. Meine Haare werden förmlich durch den Fahrtwind bewegt. Ich habe ein bisschen Angst! Weiterlesen

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Über die Urban Dance Battle „Juste Debout Germany“

Foto: Eva Berten Photography

Wann: 18.02.
Wo: tanzhaus nrw

#1 An event for everyone von Claudia Karmann
#2 Juste Debout – Ein Tag mit den Geschichtenerzählern der Generation Millennium von Johannes Niehaus

An event for everyone von Claudia Karmann

Auf dem Weg von der Haltestelle „Worringer Platz“ die Erkrather Straße hoch, sehe ich bereits drei Männer, die mir sofort ins Auge fallen. Sie tragen hochgekrempelte adidas Trainingshosen, zu große Kapuzenpullis und farblich abgestimmte Sneakers. In ihren Einkaufstüten, das sieht man deutlich, befindet sich eine Menge an koffein- und taurinhaltiger Getränke. Mit einem Döner in der rechten Hand verlassen sie den Kiosk an der Ecke, während sie sich gut gelaunt auf Englisch unterhalten. Würde ich mich hier nicht auskennen, könnte ich mich ruhigen Gewissens an die Fersen dieser Männer hängen, denn eins ist sicher: Da wo sie hingehen, da will ich auch hin! Und tatsächlich ist es so. Bereits nach einigen Metern lassen sich zaghafte Bässe vernehmen und – während die Melodien immer lauter und die Parkmöglichkeiten immer knapper werden – erreichen wir das Einfahrtstor des tanzhaus nrw. Was sich dahinter verbirgt, lässt mein Herz höherschlagen: eine riesige Ansammlung an Menschen, die gar nicht erst darauf warten, dass die Veranstaltung beginnt. Sie brauchen keine Bühne und kein Rampenlicht. Die wahre Show spielt sich bereits hier auf dem Parkplatz ab. Gemeinsam tanzen und jamen sie, einige sind breites miteinander bekannt, andere lernen sich grad zum ersten Mal kennen, Dritte sind breites so prominent, dass sie mit anerkennenden Blicken beobachtet werden. Kamerateams und Fotografen soweit das Auge reicht. Die Eingangshalle ist vollkommen überfüllt. Menschen stehen an, nicht um Eintrittskarten zu kaufen, sondern um sich, mit der Hoffnung die Tänzer doch noch hautnah erleben zu können, auf die Warteliste setzten zu lassen, denn die gesamte Veranstaltung ist ausverkauft.
Bei der diesjährigen Juste Debout Tour gibt es weltweit insgesamt 12 Events, unter anderem in Shanghai, Tokyo, London und Oslo, bei denen sich die Teilnehmer für die entscheidende Endrunde in Frankreich qualifizieren können. Am 18.02.2017 findet die deutsche Vorentscheidung im tanzhaus nrw in Düsseldorf statt. Unzählige mutige Tänzer treten gegeneinander an, nur wenige kommen durch die Preselection (Sichtungs- und Vorentscheidungsrunde), und ein Ticket für das große Finale in Paris gibt es nur für die Gewinner der jeweiligen Kategorie. Zur Auswahl stehen Locking, Popping, House, Experimental und natürlich HipHop – ziemlich unterschiedliche Kategorien mit noch unterschiedlicheren Reaktionen des Publikums. Während die Zuschauer mit großen Augen die abrupten, fast maschinell wirkenden Bewegungen und die unfassbare Körperbeherrschung im Popping beobachten, und die angeheizten HipHop Battles anfeuern, breiten sich sofort gute Laune und strahlende Gesichter im Publikum aus, als die ersten House und Locking Duos die Tanzfläche betreten. Es sind positive und fröhliche Tanzstile auf Gute-Laune-Rhythmen, dass es so scheint, als seien Ausdrücke wie „Anspannung“ und „Nervosität“ im Gefühlsrepertoire dieser Tänzer gar nicht erst vorhanden. Kein Wunder, dass da sogar die Judges (Jurymitglieder) nicht still sitzen bleiben können.
Die weichen Sitzgelegenheiten im Zuschauerraum sind bei zeitgenössischen Tanzaufführungen vielleicht heiß begehrt, bei Juste Debout jedoch irgendwie überflüssig. In jeder freien Ecke des tanzhaus nrw wird an diesem Tag getanzt: egal ob im Foyer, auf dem Vorplatz oder neben dem DJ-Pult, ob in Grüppchen oder alleine, ob zur Beruhigung oder um die Teilnehmer anzufeuern, alles bewegt sich. Und wer nicht tanzt, quetscht sich in einem Sitzkreis so nah um die Tanzfläche herum, dass die Menschenmenge mehrmals zurückgewiesen werden muss, um den Teilnehmern mehr Platz zu lassen. Keinesfalls aber wird dies als störend empfunden; die Leidenschaft der Zuschauer ist mehr als willkommen. Wer sich schweigend auf die Sitze verkriecht, wird vom Moderator aufgefordert wieder aufzustehen:
In eigenen Worten dann etwa: Es ist egal wer du bist. Du bist hier und gehörst dazu. Wir zusammen als Ganzes sind Juste Debout! Ob du Zuschauer oder Teilnehmer, Anfänger oder Fortgeschrittener, Mann oder Frau bist, das ist hier nicht wichtig. Künstler kommen auf die Fläche und niemand fragt nach Nationalität, Herkunft, Religion oder Alter. Anerkennung, Respekt und Herzlichkeit stehen hier jedem zu. „Tell us your story“, erzähl uns deine Geschichte – fordert der Moderator jeden Teilnehmer auf, der die Bühne betritt. Die Möglichkeit zu zeigen wer man ist, sich individuell zu präsentieren ohne sich verstellen zu müssen, ohne gegen Vorurteile ankämpfen zu müssen, das ist es, was mich am Ende der Veranstaltung mit einem guten Gefühl nach Hause fahren lässt. Zu wissen, dass es noch genügend offene und gutherzige Menschen gibt, in einer Welt, in der so viel passiert, ist doch irgendwie beruhigend.

Juste Debout – Ein Tag mit den Geschichtenerzählern der Generation Millennium von Johannes Niehaus

So habe ich den Großen Saal des Tanzhaus NRW noch nie erlebt. Wo sonst in Dunkelheit getauchte Reihen von Zuschauern dem Bühnengeschehen folgen, angestrengt, keinen Laut zu machen, bietet sich am 18.02.17 ein anderes Bild: Der Saal bebt, die Szenerie ist alles andere als statisch und die Musik ist so angenehm laut, dass man die Bässe überall im Körper spüren kann. Die Rhythmen sind funky, wechseln sich ab mit stolpernden Hip-Hop-Beats, die Kick-Drums sind hart, massieren die Seele. Der Flow der Tunes ist voller treibender Energie. Man kann nicht anders, als sich selbst wie ein Tänzer zu fühlen, wenn man sich zu dieser Musik bewegt, wogegen man sich nicht wehren kann, weil die Musik so in den Körper geht und weil der Spirit der anderen Zuschauer so verdammt ansteckend ist. Weiterlesen

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Über „PARTY“ von Alfredo Zinola und Maxwell McCarthy

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Illustration: Lola Treblin

Wann: 16.02. – 19.02.
Wo: tanzhaus nrw

„Eltern klauen“ von Lola (7)

Wir warteten vor der Tür von Studio 6 im Tanzhaus NRW. Zuerst holten die beiden Tänzer und die Tänzerin unsere Eltern ab, als würden sie unsere Eltern klauen.
Endlich durften wir auch rein. Die Mamas und Papas waren verkleidet mit Masken und nicht mehr zu erkennen. Wir Kinder setzten uns mit den Tänzern in einen Kreis, um uns zu beschnuppern. Jedes Kind lehnte seine Stirn an eine Tänzerinnen- oder Tänzerstirn und wir wünschten uns gegenseitig eine „gute Party!“.
Eine coole Musik ging an. Wir bekamen Neonklebebänder, die wir auf die Kleidung klebten. Wir haben dann „Stop-Wand“ gespielt (Stop-Tanz mit stoppen an der Wand). Ich bin gerast, gehüpft gesprungen und habe getanzt wie wild.
Plötzlich schenkte uns ein Tänzer einen schönen Nebel aus einer Maschine. Ich bin über den Nebelstrahl gesprungen – das hat so viel Spaß gemacht! Von der Decke schienen ganz helle Lichtstrahlen. Unter dem Licht haben wir alle getanzt. Auf einmal kam eine Frau mit einem Wagen mit Wasser. Die Eltern bekamen jeder ein Glas und wir auch. Nach dem Wassertrinken durften die Mamas und Papas mittanzen. Es regnete bunte Federn und die wirbelten durch die Luft.
Es war total toll. Ich hatte viel Spaß und hoffe, die Tänzer hatten auch viel Spaß – es war hervorragend!

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Über „Mon Élue Noire“ von Olivier Dubois für Germaine Acogny

Wann: 02.02. + 03.02.
Wo: tanzhaus nrw
Im Rahmen des Festivals „Shifting Realities“

„Bewegender Widerstand“ von Meike Lerner

Um in rund 40 Minuten und auf einem Raum von etwa zwei Metern Durchmesser getanzte Kritik am Kolonialismus auf dem afrikanischen Kontinent zu üben, braucht es große Bilder und Gesten. Beides lieferten der französische Choreograf Olivier Dubois und die Grand Dame des afrikanischen Tanzes, Germaine Acogny. In „Mon Élue Noire“, zu Deutsch „Meine auserwählte Schwarze“, gewährte die mittlerweile über 70-jährige im Senegal lebende Künstlerin den Zuschauern mit Wucht, Vibes und Verve Einblicke in eine verstörende Welt und ihre Sicht darauf. Weiterlesen

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