Die Blogger*innen

Hellwach und immer da, wo‘s spannend wird: Unsere Tanzhaus-Blogger*innen schreiben über Tanz, zeigen uns frische Perspektiven, Knack-, Kontra- und Schwerpunkte und geben Einblicke in Bühnenstücke und Tanzkurse. Zum Team gehören:

Sofia Andersson: Tanz war schon immer meine Leidenschaft. Ich tanze schon mein Leben lang und finde, dass Tanz auch über die Praxis hinausgeht. Deswegen liebe ich alles rund um Theater und Bühne. Zurzeit bin ich Studierende der Medien- und Kulturwissenschaft und teile und schreibe gerne über Tanz und was dies mit einem macht.

Barbara Beer: Ich finde es spannend Gefühle und Erfahrungen, die ich aus einer Tanzaufführung mitnehme, zu teilen. Weil ich selbst erst seit Kurzem im Tanzhaus NRW unterwegs bin, denke ich, dass ich besonders für Neulinge im Bereich des Tanzes interessante Einblicke bieten kann. Neben dem bloggen, arbeite ich fürs Radio und studiere Kulturmanagement an der Uni Düsseldorf.

Pia Bendfeld

Laura Biewald: Der Tanz und das Schreiben – das sind und waren schon immer meine zwei großen Leidenschaften. Die Möglichkeit zu haben, ÜBER Tanz zu schreiben, also Bewegungen in Worte zu fassen, stellt für mich eine Begegnung beider Künste auf Augenhöhe dar und ist die perfekte Kombination aus Beobachten, Hinterfragen und dem Transfer der einen Kunstform in die andere.

Gamze Can: Mein Alltag: zur Uni pendeln – arbeiten – nach Hause. Um manchmal aus meinem Alltag zu entfliehen, tanze ich. Aber nicht professionell, sondern einfach so. Es ist überraschend, wie Bewegungen so schnell die Laune einer Person beeinflussen können. Und über Tanz zu schreiben, das ist auch wie eine andere Art von Tanz. Für mich ist Tanz Emotion, Kommunikation und Hoffnung.

Charlotte Decaille: Jane Austen & Emily Brontë sind meine inspirativen Gefährtinnen im Studium. Genauso wie die Literatur ist auch der Tanz eine künstlerische Ausdrucksform, die nicht nur wahrgenommen, sondern auch verstanden werden möchte. Über Tanz zu schreiben bedeutet für mich das Unausgesprochene kommunizierbar zu machen und innerhalb eines interpretativen Diskurses meiner Leidenschaft, dem kreativen Schreiben, nachgehen zu können.

Laura Dresch: Wie bringt man Bewegung in Worte? Ich bin Kunsthistorikerin und mache was mit Medien. Die kreative Ausdruckskraft von Bildender Kunst, Musik und tänzerischer Bewegung stellen für mich ein Faszinosum dar, deren unerschöpfliche Ergiebigkeit mich an und voran treibt. Im Tanzhaus NRW habe ich als Kind angefangen zu tanzen und nun sitze ich für diesen Blog auf der anderen Seite im Publikum, um meine Eindrücke zu verbalisieren und mit euch zu teilen.

Estella Eckert: Nachdem meine damalige Ballettlehrerin mir das Gefühl gegeben hat zu dick zum Tanzen zu sein, habe ich dem Tanz lange „abgeschworen“ und fortan in meiner Freizeit Theater gespielt. Niemand hat sich dort für mein Gewicht interessiert und vor allem durfte ich nun meine Phantasie und nicht die Ideen meiner Lehrerin ausleben. Über zehn Jahre später habe ich mein „Ballett-Trauma“ bewältigt und interessiere mich für zeitgenössische Bewegungsformate, die diverse Körper auf der Bühne zeigen. Als Kulturwissenschaftlerin beschäftige ich mich am außerdem mit feministischer Kunst, postkolonialen Diskursen und der Auflösung von Dichotomien.

Julia Ehren: Erlebnisse zu verstehen ist eine Herausforderung. Darüber zu reden und schreiben ist eine Möglichkeit, es (zumindest) zu versuchen. Im Tanzhaus NRW gibt es sehr viel zu erleben. Es macht Spaß, ein Teil dessen zu werden, indem man sich auf Erlebtes einlässt, es versucht zu begreifen und andere daran teilhabenzu lassen.

Florine Gewehr

Ina Holev: Mein Lieblingsbilderbuch als Kind hieß „Tanja tanzt“ und hat mich wohl nachhaltig geprägt. Statt aber eine Tanzkarriere zu starten, bin in bei einem Studium der Medien- und Kulturwissenschaften gelandet. Ich beschäftige mich dabei gerne mit Performance Studies, feministischer Theorie und Theorien der Körperlichkeit, was mich wieder zum Schreiben über Tanz führte.

Sabina Kindlieb: Für mich war die Neugier das, was mich hierherbrachte. Schon immer fühlte ich, dass Tanz seine ganz eigene Poesie bilden kann. Ich will anderen ebenso Neugierigen von diesen aufregenden Gedichten erzählen. Achja und, ich stelle gerne Fragen, wenn ich schreibe. Viele Fragen. Aber darum geht es doch auch, oder? Nur was uns hinterfragen lässt, ist für uns wirklich interessant. (Und das tut das tanzhaus nrw allemal!)

Simona Kirilova: Der Tanz ist seit meiner Kindheit, spätestens seit meinem Tanzstudium in Burgas/Bulgarien, ein wichtiges Thema in meinem Leben. Meine erste Begegnung mit Tanz war bei einer Kinderoper: Ich wünschte mir, so zu tanzen wie die Feen auf der Bühne. Mit der Zeit habe ich erfahren, dass Tanz weder vorgegebene Schritte, noch Musik braucht. Die Liebe zum Tanz und der innere Rhythmus sind das, was mich bewegt. Über den Tanz wurde auch meine Leidenschaft zu schreiben neu geweckt. Die Worte besitzen die magische Kraft, ein Tanzstück zu bewahren und wiederzuerleben.

Kai Kopel

Meike Lerner: Im „echten Leben“ mache ich Marketing und PR im Gesundheitswesen, hobbymäßig schwitze ich mehrmals die Woche in diversen Tanzhaus-Kursen. Dieser Blog hier ist eine schöne Möglichkeit, Beruf und Hobby zu vereinen und tiefer in die Welt des Tanzes einzutauchen.

Laura Lindemann: Gerade wegen des Schreibens liebe ich mein Journalismus- und PR-Studium. Am liebsten schreibe ich über Situationen, die mich auf irgendeine Art und Weise berühren, belustigen oder im ersten Augenblick abschrecken. Ich glaube, wenn Momente nicht immer eindeutig erscheinen und ich versuchen muss, „Out of the Box“ zu denken, erweitert das nicht nur meinen Horizont, sondern auch den der Leser*innen.

Christina Sandmeyer: Über Tanz zu schreiben bedeutet mehr als (nur) ein lineares Narrativ zu beschreiben. Wie dieses „mehr“ zum Ausdruck kommt bzw. es in Worte gefasst werden kann, ist eine der Denkrichtungen in meinem Studium der Medien- und Kulturwissenschaft und eine Frage, die ich durch das Schreiben für den Blog in der Praxis zu beantworten versuche.

Bastian Schramm: Seit inzwischen vier Jahren schreibe ich regelmäßig für den Blog des Tanzhaus NRW. Dabei will ich mit und nicht über Tanz schreiben. Es geht mir um eine engagierte Kritik: Ein Schreiben, das jenseits von Nacherzählung der körperlichen Erfahrung treu bleibt. Ein Schreiben, das in seiner eigenen Bewegung offen für Überkreuzungen mit der Bewegung des Tanzes bleibt, sich selbst und die Möglichkeiten des zeitgenössichen Tanzes ernst nimmt und mit ihm mannigfaltige Partnerschaften eingeht. Zur Zeit bin ich Student im Master Medienkulturanalyse an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, arbeite als wissenschaftliche Hilfskraft und schreibe meine Masterarbeit über die multimediale Epistemologie im Werk von Alexander Kluge.

Katharina Tiemann: Ich bin Katharina, Studentin der Medien- und Kulturwissenschaften, ein Neuling in Düsseldorf und im Schreiben über Tanz. Wenn ich Tänzer*innen zuschaue, fühlt es sich oft an, als könne mein Körper im Sitzen jede Bewegung spüren. Diesen tänzerischen Denksport möchte ich gerne so weit treiben, bis Lesen über Tanz zur körperlichen Erfahrung wird!

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