Über Christian Rizzo/L’Association Fragile „Based on a true Story“

Wann: 07.11. 20:00 + 08.11. 18:00
Wo: tanzhaus nrw

#1 Wenn Männer tanzen von Laura Biewald
#2 Von der Freiheit von Stephanie Claßmann
#3 Der Kreis, in dem alle willkommen sind von Barbara Franke
#4 Verbindungen knüpfen von Jan Wenglarz
#5 Zarte Verbindung von Jessica Scheulen

Wenn Männer tanzen von Laura Biewald

Das Tanzstück „Based on a true Story“ des französischen Choreografen und bildenden Künstlers Christian Rizzo startete am Samstag, 07.11.2015 im tanzhaus nrw mit Trommelwirbel und unerwartet rockigem Sound.

Dieses Stück beginnt langsam. Es beginnt zärtlich und behutsam und mit einer starken Intention: Es will zusammenbringen, was zusammen gehört. Dies sind zunächst einmal acht Tänzer, die nach und nach die Bühne betreten und sich jeweils in schon vorhandene synchrone Formationen oder harmonisch angelegte Gruppenkonstellationen einreihen. Repräsentativ stehen diese Männer für ein Kollektiv, jeder einzelne ist ein Glied in einer Kette, die niemand zu zerreißen vermag, weil alle Eins sind, miteinander verbunden und nicht, wie so oft vorgestellt, voneinander getrennt.

Christian Rizzo bringt in „D‘après une histoire vraie“, so der französische Originaltitel, diese Themen wie Zusammenhalt, Miteinander, Achtsamkeit und Verbundenheit in Form von türkischen Volkstänzen auf die Bühne, die bewegungssprachlich völlig und gekonnt in ihre Einzelteile zerlegt wird. Mit Hilfe von Verlangsamung, Wiederholung oder Akzentsetzung stellt Rizzo diese Elemente heraus und präsentiert sie dem Publikum wie unter einem Vergrößerungsglas. Separiert und verdichtet zugleich ordnet sich dieser Tanz immer wieder in der Form des Kreises an – auch im übertragenen Sinne: So mutet das, was auf der Bühne passiert, teilweise zutiefst archaisch an; Männer unter sich in ihrer schönsten Form. Denn auch, wenn sich eine geballte Ladung Testosteron ihren Weg durch die Performance bahnt, volle Bärte und lange Haare in die Bewegungen eingebaut werden, findet der Tanz jenseits von Grobheit, Muskelspielen und Kräftemessen statt. Es geht um Stolz, ja, aber vielmehr im Sinne von Anmut und einem ungeheuren Feingefühl für einander. Immer wieder finden die Tänzer (Fabien Almakiewicz, Yaїr Barelli, Massimo Fusco, Miguel Garcia Llorens, Pep Garrigues, Kerem Gelebek, Filipe Lourenço und Roberto Martínez) in kleinen oder großen Konstellationen zusammen, verschlingen sich ineinander und bleiben stets in Kontakt oder nächster Nähe. Sie haben immer ein Auge aufeinander, versuchen, eine gemeinsame Sprache zu finden.

Begleitet werden sie dabei von den beiden Schlagzeugern Didier Ambact und King Q4, denen es gelingt, das Publikum einerseits in den musikalischen Nahen Osten zu entführen, um es dort ein wenig träumen zu lassen und die andererseits auch so rockig und lässig im Flow der Ekstase eins mit der Tänzergruppe werden, dass auch die Zuschauer von der einzigartigen Dynamik und Sound- sowie Bewegungsgewalt ins Hier und Jetzt hineingerissen werden.

Selten wurde Tradition so innovativ aufgearbeitet, Folklore wieder in Mode gebracht und ihn als Sinnbild für Zusammenhalt im wahrsten Sinne herausgestellt. Eine Botschaft und Vergegenwärtigung, derer sich das Publikum nicht entziehen kann, so anrührend und bewegend kommt sie daher.

Von der Freiheit von Stephanie Claßmann

„Based on a true story“ (Originaltitel: „D’après une histoire vraie”) von Christian Rizzo/L’association fragile – ein bestürzend lebendiges Gastspiel im tanzhaus nrw am 7. und 8. November 2015

Acht Männer, durchgeschwitzt, außer Atem, in einer Reihe am Bühnenrand stehend, legen zur Verbeugung die Hände aufs Herz, schauen demütig hoch in den Zuschauerraum, lächeln und lassen sich einen Moment lang treiben in der Flut der Begeisterung, die ihnen so aufrichtig entgegen strömt. – Wenn etwas zu Ende geht, erinnert man sich an den Anfang. Daran, wie der erste Tänzer gleich einem Zuschauer den Saal betrat, seine Schuhe auszog und vor geräuschloser Kulisse die ersten Bewegungen in den Raum malte. Daran, wie die Kraft zweier Schlagzeuge (gespielt von Didier Ambact und King Q4) den Boden unter den nackten Füßen der Tänzer zum Beben brachte und ungefragt auch den Körper jedes Einzelnen im Publikum mit sich riss. An den Moment, in dem man auf wunderbare Weise sich selbst verlor und wider die Vernunft zu glauben wagte, es könne in der Welt nichts Schlimmes geschehen.

„Based on a true story“ feiert das Leben. Losgelöst von jeder Erzählung und getragen von bewundernswerter Ehrlichkeit spiegeln sich die Grundvoraussetzungen menschlicher Existenz: die Wahrnehmung durch den anderen, Interaktion, Kommunikation und vor allem: Berührung. Traditionelle, folkloristische Bewegungsformen werden aufgesprengt und neu zusammengefügt, durch moderne Elemente ergänzt und überlagert und letztlich in einem Bild kollektiver Hingabe wieder eingeschmolzen. Der Zuschauer wird hineingezogen in dieses Bild; man fühlt die Leidenschaft der Tänzer, die Vibrationen in der Seele. Ganz natürlich fliegt hin und wieder ein Schmunzeln über ihr Gesicht – ihre Freude am Tanz überschwemmt die gesamte Tribüne.

Und so kommt man nicht umhin sich nach Ablauf der 75 Minuten und Rückkehr in den sicheren Rahmen der eigenen Identität dieses neu gewonnenen, faszinierend intensiven Lebensgefühls wieder beraubt zu fühlen. Atmet man tief ein, spürt man mit einem leichten Ziehen die Leere, die das Stück, wie jeder Rausch, auf so bittersüße Weise zurücklässt. „Based on a true story“ – beruhend auf einer wahren Geschichte; eine Geschichte so wahr und so nah, dass man sie kannte, bevor man wusste, wovon sie handeln würde; aufrüttelnd und inspirierend; getanzt mit berührender Menschlichkeit. Und im Kopf bleibt ein Gedanke: Mehr leben.

Der Kreis, in dem alle willkommen sind von Barbara Franke

Über Christian Rizzos „Based on a true story“ im tanzhaus nrw

Wo steht der Begriff „Community“, der mit der aktuellen Flüchtlingsproblematik offensichtlich wieder einen fundamentalen Diskurs-Bedarf findet, eigentlich im zeitgenössischen Tanz? Wie kann die Kunst, ohne eine andienende oder gar platte Position (Stichwort: Flüchtlinge auf der Bühne) einzunehmen, dazu Stellung beziehen? Christian Rizzo, französischer Choreograf, Set-Designer und Regisseur, widmet sich diesem Thema in seinem neuen Stück „D’après une histoire vraie“ („Based on a true story“) unter Verwendung von türkischen Volkstänzen, der am Wochenende im Tanzhaus NRW lebendiger denn je erschien.

Es ist ein in sich geschlossener, keinesfalls aber nach innen gewendeter Tanz, den acht Männer hier praktizieren. Es ist auch kein Tanzstück, bei dem der Zuschauer aufgrund seiner Thematik meinen könnte, es suche nach öffentlicher Zustimmung. „D’après une histoire vraie“ ist Kommunikation zwischen den Tänzern, dem Publikum – und umgekehrt. Die folkloristischen und religiösen Gruppentänze bilden einen Reigen von Berührungen, werden ästhetisch derart stilisiert, das sie Sinnbildcharakter erhalten: Ein Arm um eine Schulter, der eine Freundschaft besiegelt, der Kreis als Ergebnis eines gemeinschaftlichen Dasein, in dem alle willkommen sind.

So mancher möchte sich dazu gewiss Musik vorstellen. Hier findet auch der Bruch statt, den Christian Rizzo setzt. Die Schlagzeuger Didier Ambact und King Q4 verwandeln die in Dämmerlicht getauchte Bühne in eine psychedelische Soundlandschaft, in der auch trancehafte Bewegungen und Headbanging ihren Platz finden. Sie lösen jegliches Klischee aus dem traditionellen Volkstanz, das auf den Begriff „eingestaubt“ verweisen könnte.
Im Gegenteil, hier bebt alles. Die Tänzer begegnen sich in immer wieder neuen Konstellationen, als würden sie einander begrüßen und dann zum nächsten wechseln. Es scheint die Freude am Leben zu sein, der Moment des Zusammenseins, den Rizzo betonen will. Die Bewegungen wirken weder gekünstelt, noch virtuos, sondern natürlich, ungeglättet, rau.

So erschafft Rizzo, anders als zum Beispiel in seinen früherem Tanzstück „Vorteil des Zweifels“, das sich mehr zu Kontemplation und Träumerei verpflichtet, einen transkulturellen Rahmen. Rizzo inszeniert hier ein Miteinander, voller Achtsamkeit und ohne in einen kollektiven Brei zu geraten. Ein starker Beitrag des zeitgenössischen Tanzes. Ein starker Beitrag zu der aktuellen gesellschaftlichen Debatte unserer „global communities“.

Verbindungen knüpfen von Jan Wenglarz

Über Christian Rizzos „Based on a true story“ im tanzhaus nrw

Christian Rizzos „Based on a true story“ ist ein Stück, in dem acht Tänzern und zwei Schlagzeuger faszinierend subtil mit Elementen des Volkstanzes zwischenmenschliche Verbindungen entstehen lassen. Wie entsteht eigentlich Gemeinschaft? Ein Mann tritt auf, zieht seine Schuhe aus und betritt die Bühne. Nach und nach folgen die anderen Tänzer, treten aus dem Halbschatten des Bühnenrands in die Mitte. Sofort entsteht der Eindruck einer Synchronität, die in ihrer Zögerlichkeit aber frei von jeglichem Zwang ist. Es werden rhythmische Strukturen erkennbar und mit der sich steigernden Intensität der live gespielten Schlagzeuge, ein Muster in den Bewegungen der Tänzer.

„Based on a true story“ erzählt keine Geschichte, sondern zeigt vielmehr, wie sich gestische Absprachen, die Suche nach direktem Kontakt und ein Bewusstsein für Körperlichkeit, zu einem Stück verbinden. Alles, was hier entsteht, rührt von einer kollektiven Emotion und einer grundlegenden Aufmerksamkeit zueinander her. Durch die Achtsamkeit gegenüber den Bewegungen des jeweils anderen, ergeben sich fortlaufend neue Formen. Jedoch bleibt die übergeordnete tänzerische Struktur bestehen, unabhängig davon ob nun Gruppen von zwei oder drei Männern, jeder für sich oder alle miteinander tanzen. Es gibt keine feste Vorgabe, keine ideale Zielform, die es zu erreichen gilt. Es ist vielmehr ein Kreisen, ein Suchen, das nicht endet und durch die Stetigkeit der Bewegung immer neue Verbindungen entstehen lässt.
Das Stück ist geprägt von einer großen Kontinuität. Christian Rizzo schafft es, die einzelnen Elemente aus verschiedenen Volkstänzen zu einer einheitlichen Bewegungsstruktur zu verweben. Was die acht Tänzer auf der Bühne verbindet, ist das Gespür für die Körper neben ihnen und ein Blick, der sich vom Selbst abwendet und auf den großen Zusammenhang schaut.
Bei all der archaischen Energie und der Maskulinität der Akteure, ist dieses Stück zu keinen Zeitpunkt bloß rau, sondern immer präzise in seiner Struktur. Das vorsichtig sanfte Stampfen und Tänzeln, die geöffneten Arme und der gebeugte Kopf, sind Bewegungsmotive, die sich in sämtlichen Konstellationen über die gesamte Bühne spannen und zu jedem Zeitpunkt Zugehörigkeit signalisieren. Das, was zwischen den Tänzern steht, ist im wahrsten Sinne des Wortes eine stille Vereinbarung.

Das zentrale Thema des Stückes ist die Bildung von Gemeinschaft und zwischenmenschlicher Verbindungen und in dieser Form der Gruppenkonstellation steckt unglaublich viel Dynamik. Das Bewegungsvokabular des Volkstanzes liefert die Prinzipien für eine Begegnung und eröffnet eine Vielzahl an Beziehungen zwischen den einzelnen Akteuren. Dabei entsteht nie der Eindruck von ritueller Verschworenheit oder bloßem Brauchtum. Der Prozess der Gemeinschaftsbildung, der im Tanz zum Ausdruck kommt, ist viel mehr geprägt von einem genauen Ausloten der persönlichen Freiheiten, von einer Verspieltheit und der Begeisterung für die kollektive Erfahrung, die sich besonders zum Ende hin auf den Zuschauer überträgt. Ebenfalls die – auch optisch durch ein Podest hervorgehobene – Präsenz der Schlagzeuger, unterstreicht die Direktheit und Körperlichkeit des Tanzes. Während die einleitenden Szenen noch akustisch zurückhaltend und eher akzentuiert untermalt werden, steigern sich die Schlagzeugrhythmen bis auf eine energetische, durchdringende Stufe und lassen jeden Zuschauer im Saal die Vibrationen der Bass Drum in seinem Körper spüren.

Im Laufe des Abends fühlt sich der Zuschauer immer mehr einbezogen in das, was auf der Bühne passiert. Immer deutlicher formt sich eine Gemeinschaft aus den Tänzern, die anfangs noch einzeln die Fläche betreten haben und mehr und mehr der Eindruck, dass Begeisterung in den Gesichtern der Tänzer gerade vollkommen aufrichtig und das Resultat eben dieser Tanzform und Intensität ist. Das letzte Bild des Abends ist ein immer wieder entstehender und sich auflösender Kreis. Während das Licht abnimmt, lösen sich Menschen aus der kreisförmigen Umarmung heraus, um an anderer Stelle wieder Teil von ihr zu werden.

Zarte Verbindung von Jessica Scheulen

Christian Rizzo mit „Based on a true story“ am Wochenende im Tanzhaus NRW

Das Stück „Based on a true story“ basiert auf einer wahren Geschichte und stammt von dem französischen Choreografen Christian Rizzo. Wahre Geschichten machen neugierig. Die vier Worte des Titels referieren auf den Impuls, das Stück zu kreieren, den Christian Rizzo am Ende einer Vorstellung im Jahr 2004 in Istanbul hatte. Damals sprang eine Gruppe von Männern auf die Bühne, boten einen kurzen Volkstanz dar und verschwanden genauso schnell wieder.

Rizzo lässt in seiner Kreation acht Männer barfuß und in Alltagskleidung in den immer wiederkehrenden kurzen Bewegungssequenzen aus Volkstänzen und zeitgenössischen Elementen in Verbindung treten. Sie lösen sich voneinander, finden sich wieder, gehen neue Konstellationen ein. Eine Bewegung geht über in den nächsten, mit Leichtigkeit geführten Impuls für den nächsten Schritt, in die nächste Bewegungsfolge. Dabei tanzen sie in Soli, in Zweier, Dreier und Vierer-Anordnungen oder als ganze Gruppe in einer bemerkenswerten Selbstverständlichkeit. Die unaufhörlich fließende Synchronität der Tänzer, ob er einzeln ist oder in der Gemeinschaft, wird immer wieder durch die typischen Sequenzen des Volkstanzes, wie durch die mit verschränkten Armen und Händen Schultershimmys, gebrochen, begleitet, dynamisiert, um neue Formen zu bilden.

Selten nur wird dieses hinreißende „Perpetuum Mobile“ durch kurze Stopps der Tänzer kaum merklich angehalten. Einen Atemzug lang nur. Es ist ein unaufhörlicher Reigen der Begegnungen, der die unbändige Freude am Tanz visualisiert. Dabei fügt sich der am Boden Liegende harmonisch in das Gesamtgeschehen ein und setzt einen ruhenden Akzent. Die Bühne wird in Kreisformationen oder geometrischen Anordnungen und Linien bespielt, die Tänzer wenden sich dem Zuschauer hin drehen sich weg, erobern sich in langsamen und schnelle Parts den Raum, um ihn wieder freizugeben. Als die Tänzer sich, nachdem sie die minimalistische Requisite – Sessel und Grünpflanze – von der Bühne tragen, und sich an den Bühnenrand stellen, werden sie zum Zuschauer ihrer Kollegen. Rizzo eröffnet diesen Reigen voller zarter, liebevoller Verknüpfungen der Tänzer im Dunkel und ohne Musik. Sie bewegen sich in rhythmischem Einklang zu- und miteinander, als ob sie zu einer Person zusammengeschmolzen sind. Die zur Bühne horizontal opulent angeordneten zwei Schlagzeuge begleiten das Geschehen mit einer ereignisreichen kongenialen Percussion. Gerade erst haben die Tänzer sich den Bühnen raum erobert, da betreten die beiden Live-Perkussionisten Didier Ambact und King Q4 die Bühne und führen mit leisen zarten Tönen die Tänzer durch ihren Tanz. Allmählich steigern sie sich in wuchtige Tribal-Tänze und psychedelisch anmutenden treibenden Rhythmen. Sie nehmen den Rhythmus mit ihren Füßen auf, so dass ein meditativer Klangteppich entsteht. Ihre Körper sind im Einklang mit der Musik. Lange Haare werden geschwungen, Sprünge vollzogen und Hebefiguren gezeigt.

Ein faszinierendes Stück, das sanft beginnt, sich steigert. Ohne Härte, dennoch kraftvoll und faszinierend, den Zuschauer wegtragend, absorbiert von den rhythmischen Schlägen der Drums und der Bewegung. Tänzer, Musik und Zuschauer werden zu einer Gemeinschaft. Ein Stück, das durch Berührung berührt.

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